Montag, 19. November 2012

Kurz vorm Abitur







Gymnasium, 9.Klasse, Kurz vorm Abitur.                        

 Ich durchlebe gerade wahrscheinlich die härteste Zeit meines Lebens und irgendwie scheint es doch niemanden zu interessieren. Weder mich selbst, meine Eltern, noch meine Freunde, obwohl ich denke, dass es ihnen ähnlich, wenn nicht genauso geht und trotzdem lässt man sich das nicht gerne anmerken. Schlechte Noten, schlechte Laune, schlechtes Wetter, schlechte Umgebung. Ich hätte nie gedacht, dass das Leben so schwer werden könnte, obwohl es keinen Sinn hat und wir noch nicht mal ein Viertel überstanden haben. Überstehen ist relativ. Kurz vorm Abitur. 

Fünf+fünf=2

Dance for fears dance for live.


Ihr fragt euch sicher, was die Überschrift dieses Posts bedeuten soll. Ich gehe schon seit 9 Jahren tanzen. Tanzen bedeutet sehr viel für mich und beinhaltet auch einen großen Teil meines Lebens. Jeden 2. Tag zählt meine Trainerin die Takte '1 2 3 4 5 6 7 8'. Immer und immer wieder und egal wie anstrengend es ist, ob ich falle mir eine Zerrung hole oder nen' schlechten Tag hab, freue ich mich immer auf das Training, bei dem ich meinen ganzen Frust und Alltagsstress abbauen kann. Ich kann nicht mal mehr bis 10 zählen. Fange ich an zu zählen, habe ich nach 8 eine kurze Pause und muss überlegen was danach kommt. Würde man also nach Takten leben, wäre 5+5=2, wie in meinem Alltag. Apropo's zählen, zur Schule komm ich auch noch.